Tauchen ist ein faszinierendes Hobby.

Und so schön die Bilder im Internet und im Fernsehen auch sind – hier im kalten Deutschland kann man oftmals sich gar nicht vorstellen, dass Tauchen überhaupt Spaß machen kann. Deutsche Seen wirken auf viele eher beängstigend als einladend. Erwachsene, die noch nie den Kopf unter Wasser gesteckt haben, brauchen Zeit, um sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, unter Wasser tatsächlich atmen zu können. Kinder brauchen eine angemessene Präsentation der Theorie zum Tauchen. Kurz: Viele Menschen brauchen einfach Zeit, um sich an die Unterwasserwelt heran zu tasten.
Vor etwa 20 Jahren hatte ich erstmals spaßeshalber eine Pressluftflasche umgeschnallt und gefühlte Atemnot. Einige Jahre später lebte ich auf Kreta versuchte ich mich beim Schnorcheln – der Strand war ja direkt vor der Haustür. Aber ich vertraute dem Schnorchel nicht, hatte Angst Wasser einzuatmen. Dass ich später mal Tauchlehrer werde, war nun wirklich nicht abzusehen.
Im Nachbardorf war eine Tauchschule und ich dachte, wenn ich tauchen kann – selbst wenn es mir keinen Spaß macht – ich kann auch schnorcheln. Den Schnorchel habe ich seitdem nur noch wenig benötigt.
Aus eigener Erfahrung kann ich Sorgen und Bedenken nachvollziehen und so unterrichte ich auch so, dass jeder die Zeit bekommt, die er braucht, um Vertrauen in die Ausrüstung und sich selbst zu bekommen. Denn auch in Deutschland gibt es viel zu entdecken.

Termine werden nicht vorgegeben, sondern so abgesprochen, wie es passt – terminlich, wie auch die persönlich. So kann ein Kurs in drei Tagen abgeschlossen sein, wenn es eilig ist, aber auch ein Jahr dauern, wenn es eher langsam gehen soll oder der Tauchkurs zwischen vielen andere Termine stattfinden muss.
Es wird nach SSI-Standards unterrichtet und die SSI-Standards werden als Mindeststandards verstanden. Das bedeutet, dass ein Kurs nicht abgeschlossen ist, wenn die Mindestanzahl an Tauchgängen erreicht ist, sondern wenn das Wissen sitzt. Der Tauchverband erlaubt Gruppengrößen von 8 Tauchschülern. Das bedeutet, dass eine Person die Aufmerksamkeit des Tauchlehrers hat und der Rest wartet. Statt Dein Tempo an das von Fremden anpassen zu müssen, bekommst Du hier Deinen Tauchlehrer für Dich alleine, für Dich und Deinen Tauchpartner oder für Deine Familie.
Kommst Du mit mehreren, wird die Ausbildung pro Person günstiger. Aber grundsätzlich sind eher kleine Gruppen angestrebt, so dass die Tauchzeit auch wirklich effizient für Dich genutzt werden kann und Du nicht den ganzen Tag mit Warten verbringst.
Das Tauchen ist hier erstmal Hobby. Und so freue ich mich, wenn man nach Kursende nicht einfach wieder getrennter Wege geht, sondern sich eben auch weiterhin zum Tauchen trifft – ohne finanzielle Verpflichtungen. Die Fotos auf dieser Website sind keine Stock-Fotos, sondern entstanden bei privaten Ausflügen mit Freunden und ehemaligen Tauchschülern.

Das Tauchen in Deutschland kann genauso angenehm sein wie im Mittelmeer oder im roten Meer. Die Unterwasserwelt ist nur nicht so bunt aber doch ein Abenteuer.
Wem Deutschland zu kalt erscheint – wir bilden auch Trockentauchen aus. Und wer den Tauchschein im Winter machen möchte, da schauen wir auch gerne, ob man den Tauchschein gleich im Trocki anbieten können.